Irmgard Keun: „Kind aller Länder“ | Szenische Lesung mit Petra Kuhles und Christiane Lemm


Im Exil in Ostende begann Irmgard Keun eine leidenschaftliche Affäre mit Joseph Roth. 1938 erscheint „Kind aller Länder“ in Amsterdam. Darin lässt Keun die zehnjährige Kully in einem ungekünstelten Erzählton, kindlich naiv und doch erstaunlich abgeklärt von ihrem Leben in der Emigration erzählen.
Sie nimmt uns mit auf ihre rast - und heimatlose, abenteuerliche Flucht quer durch Europa und bis nach Amerika.
„Kind aller Länder“ gibt tiefe Einblicke in die Situation der Emigranten in Europa. Gleichzeitig ist der Roman ein anrührendes Portrait des Paares Joseph Roth und Irmgard Keun.
Petra Kuhles und Christiane Lemm sind erfahrende Theater-Schauspielerinnen, die unter anderem viele Jahre am Düsseldorfer Schauspielhaus zu sehen waren.
In jüngster Zeit treten sie häufig zusammen mit eigens von ihnen konzipierten und inszenierten Text-Performances auf.


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